mit Spaß und Kreativität, einfach und schön. Eine Rolltreppe bekommt Konkurenz:
mit Spaß und Kreativität, einfach und schön. Eine Rolltreppe bekommt Konkurenz:
Ein interessanter Vortrag, von Remo Largo im Körber Forum Hamburg. „Dem Drang ihr Eigenes Auszubilden“ müsse Nahrung
geboten werden,“ denn Einheitsbrei macht lediglich dick. Die Unterschiedlichkeit von Kindern fördern und ihnen Gelegenheit geben sich selbst und ihre eigenen Talente und Fähgkeiten zu finden.
Wer Zeit und Lust hat, – der Vortrag ist auch als download zu haben und dauert etwas über eine Stunde!
Bewegung stellt die Grundlage von Wahrnehmung und Sprache dar.
Ein besondere Zusammenhang von Sprache und Bewegung, liegt in der gleichzeitigen Entwicklung. Beide entwickeln sich an einander.
Jede Bewegung ist eine allumfassende komplizierte Vervollkommnung des Körpers.
Also Ganzkörperlich und somit Grundlage jeder Wahrnehmungsfähigkeit.
Wenn also eine Bewegungshandlung (geführt, gesteuert, differenziert kreativ, geschickt) willentlich ausgeführt wird, führt es zu der Fähigkeit eine Handlung zielorientiert auszudrücken. Die Erfahrung der zielorientierten Handlung stärkt die Ausbildung der Ich – bzw. Selbstkompetenz.
Je größer die Wahrnehmungsfähigkeit
Je größer die Möglichkeit einer zielorientierten Handlung(sensiblen Bewegung)
Je größer die Ichkompetenz
Je größer das Ausmaß der Sozialkompetenz

Bewegungs- und Wahrnehmungsfähigkeiten ermöglichen eine immer größer werdende Selbsterfahrung
Sach- Erfahrung
und Du- Erfahrung
Du -Erfahrungen führen zu Verständnis, Aufgeschlossenheit, Kontaktbereitschaft, Hilfs-und Einsatzbereitschaft.
(mit freundlicher Genehmigung von www.frank-kunert.de)
Vor kurzem war im Zeitmagazin ein guter Artikel zu der Situation von Kindern in unser Gesellschaft. Nicht die Vergessenen und Vernachlässigten, sondern genau die Anderen. Die sogenannten Gedopten, — von diversen Therapeuten, Nachhilfelehrern und der Pharmaindustrie.
Remo Largo vertritt die Meinung, das der Druck auf die Kinder zu groß ist. Aus zufällig und schicksalhaften geborenen Kindern sind Wunschkinder geworden (selten mit Geschwistern). Sie haben die ganzen Erwartungen der Eltern zu tragen, alleine. Den Kindern fehlt eine Welt die ihnen gerecht wird, Beziehungen die nicht auf Leistungen aufbauen. Den Bewegungsdrang den sie haben, ist nicht hyperaktiv sondern völlig normal.
Gerald Hüther bekräftigt die Notwendigkeit von emotionalen Beziehungen zwischen Eltern und Kindern. Er spricht von dem Wahnsinn, unsere eigene Atemlosigkeit auf die Kinder zu übertragen. Während die einen unter Druck und von Therapie zur Nachhilfe getrieben werden, sitzen die anderen vor der Spielkonsole. Das Ergebnis ist gleich,: Beziehungslosigkeit; und das bedeutet immer eingeschränkte Entfaltungsmöglichkeiten für die Kinder. „Ihr Gehirn wird zu einer Kümmervesion dessen, was daraus hätte werden können.“
In meinen Beobachtungen kann ich bestätigen, dass das Einfühlen in das eigene Kind, den Vorstellungen von dem wie wir sie gerne hätten, geopfert wird. Da ist die Bildungsangst der Eltern und dem immensen Druck dem sie ausstehen. Wenn dann auch noch von Legasthenie, Dyskalkulie, Logopädie, ADHS, Hochbegabung gesprochen wird, ist es mehr als eine Herausforderung dabei ruhig zu bleiben. Stattdessen zu spielen, gemeinsam mit dem Kind, auf einen Berg zu klettern, zu kochen, Ball zu spielen oder sich zu langweilen, wäre die kleinere Herausforderung mit der größeren Wirkung.
vom Suchen und Finden genau dieser…..
Ein Text dazu von Eichendorf
SCHLÄFT EIN LIED IN ALLEN DINGEN
DIE DA TRÄUMEN FORT UND FORT
UND DIE WELT HEBT AN ZU SINGEN
TRIFFST DU NUR DAS ZAUBERWORT
Ich bewundere Leute, die „Zauberwörter“ am laufenden Band produzieren können, nicht Glühwürmchen sondern Blitze.
Erwachsene leben über die Sprache. Das Zeigen von eingeschränkten Bewegungsfähigkeiten, wird meistens als Autoritätsverlust verstanden. Wir schauen auf Haltung und Aussehen. Unsere eigenen Erfahrungen von Bewegung und Sport sind i.d.R. leistungsbezogen.
Eine Möglichkeit aus diesem Denken herauszukommen, ist die Neuentdeckung der Freude an der eigenen Bewegung, wenn wir uns auf die Ebene der Kinder begeben. Wir brauchen ihnen nur zuzuschauen, als Erzieherinnen, Pädagogen oder Eltern steht die Möglichkeit vor der Tür.
Bekommen sie ein Material, z.b. Seile, Reifen Stöcker, ist der Erfindungsreichtum riesig,: drehen, balancieren, springen, rollen, fangen… . Wir brauchen einfach nur beobachten, mitmachen, ausprobierenlassen, herausgreifen, hervorheben, wiederholen, verändern.
Ebenso wie Kinder durch Nachahmung von den Erwachsenen lernen, können wir von ihnen ein Stück unserer Bewegungsfreude und Körpererfahrung lustvoll wiederentdecken.
Ein Gewinn für beide Seiten: die Kinder erleben bewegte Erwachsene, werden in ihrem Bewegungsdrang bestätigt und ermuntert auszuprobieren und bei den ErzieherInnen und Erwachsenen können sich körperliche Verkrampftheit und Kontrolle lösen.
Aus körperlicher Lust entsteht Neues.

Berühren, streicheln, krabbeln, stupsen,picksen, kratzen, klatschen, patschen, schütteln, schnipsen, tanzen, zappeln, verstecken, drücken,….
In Gruppen fallen die schüchternen Kinder erstmal nicht auf. Sie sind zurückhaltend und stören nicht. Sogar bei ruhigen Spielen schauen sie nur zu. Sie sitzten in der Ecke und sind von den Anderen nicht anerkannt.
Einige sind in ihrem Bewegungsverhalten unsicher. Bei ihnen reicht manchmal ein besonderes Augenmerk und Zuspruch, Geduld und Zeit.
Einige haben gelernt, dass sie mit Schüchternheit besondere Reaktionen und Gefühlsäußerungen erzielen. Erwachsene finden Schüchternheit liebenswert, bemühen sich, das Kind aus sich herauszuholen. Es erhält dadurch mehr Aufmerksamkeit, als wenn es sich geradeaus verhalten würde. Doch schüchterne Kinder verpassen viel: sich in Gesellschaft wohlfühlen, unbedarft herumzutoben und auch in fremden Situationen, Privatleben, Schule, Kindergarten, sich zurechtzufinden. Von den verlorenen Bewegungserfahrungen ganz zu schweigen.
Jedes Kind ist in der Lage Augenkontakt herzustellen und „Hallo“ zu sagen, —– ein erster Schritt, auf den Gruppenleiter/innen und Eltern bestehen sollten. Manchmal wirkt ein drohender, ernstgemeinter Ausschluss von den anderen, Wunder. Ein schüchternes Kind aus einer Rhythmikgruppe, klebte Stunde für Stunde an meiner Seite, doch beteiligte sich an keine Art von Spielen. Vor einiger Zeit erklärte ich ihr, dass sie entweder mitmachen oder draussen bleiben müsste. Sie hatte eine Woche Bedenkzeit. Beim nächsten Mal fragte ich, ob sie heute mitmacht, sie nickte. Plötzlich war alles da, sie hüpfte, tanzte und! antwortete. Das ist schon einige Zeit her. Heute flüsterte sie mir ins Ohr, `dass sie sich immer so freut, wenn ich komme`.
Kontakfreudigkeit heisst, den ersten Schritt zu machen, seinen Namen sagen und freundlich sein. Das Wohlfühlen mit anderen und Freunde finden passiert dann ganz von alleine.
Bei diesem kleinen Buch von Axel Hacke, „Der weisse Neger Wumbaba“ (eigentlich trifft er sonst nicht so meinen Humor) habe ich sehr gelacht. Er erzählt von falsch verstandenen Liedtexten und die Gedanken die sich Kinder machen oder auch nicht. Bei dem Lied Hänschen klein bekommt die Mutter einen Namen. Aus und die Mutter weinet sehr, wird aber Mutter Weinezehr und da besinnt sich das Kind wird Dabesin sieht das Kind,eilt nach Haus geschwind. Herr Dabesin eilt nach Hause um Frau Weinezehr zu berichten, dass er das Kind gesehen hat…..
Der Buchtitel leitet sich aus der Mond ist aufgegangen…. der weisse Nebel wunderbar eben zu jenem kreativen Verhören, und aus den Wiesen steiget, der weisse Neger Wumbaba
Aus einer Liedzeile von Tina Turner, what`s love, but a second hand emotion wurde von Leuten u.a.folgendes gehört: what`s love, but just swimmin`in the ocean. …., (das hätte von mir kommen können: Da Die Frage, ?was ist Liebe? nicht einfach zu beantworten ist, Kommt der Vorschlag, zum Schwimmen zu gehen.)
Ich habe mir immer irgendetwas passendes, besonders zu engl. Liedtexten aus-und dazu gedichtet. Die Freude am mitsingen ist größer und was nicht passt, wurde und wird passend gemacht.
Habt ihr Erfahrungen mit poetisch-kreativen Dichtungen des Verhörens?